Fahrtauglichkeit ist keine Frage des Alters.
Wie kann man einen objektiven Status der Fahrtauglichkeit erheben?
Und was kann man tun, um seine Fahrtauglichkeit möglichst lange zu erhalten?
Bärbel Grötzinger und Ilse Kästner vom KreisSeniorenRat bieten Beratung dazu an.

 

AKTIV UND ENGAGIERT-AUCH IM ALTER 

Man liest die Überschrift: "84 jähriger verursacht Verkehrsunfall" und schon entflammt wieder die Diskussion, ab welchem Alter Senioren sich regelmäßigen Tests unterziehen müssten oder besser überhaupt gar nicht mehr Auto fahren sollten. Der KreisSeniorenRat möchte das Thema "Fahrtüchtigkeit von Senioren" mit Augenmaß behandelt wissen und warnt vor einer Stigmatisierung der Älteren. 

Fahrtauglichkeit ist keine Frage des Alters

Es gibt junge Fahrer, denen gerade die Fahrtauglichkeit durch die Führerscheinprüfung bestätigt wurde und die Unfälle mit schweren Folgen verursachen. Es gibt rutinierte Fahrer mitte 40, die unter Einfluss von Medikamenten oder Alkohol Unfälle verursachen. Es gibt ältere Autofahrer, die aufgrund von körperlichen und geistigen Einschränkungen an Unfälle beteiligt sind. Es gillt in jedem Fall verantwortlich mit dem Autofahren umzugehen.

Lebensqualität versus Risiko für sich und andere

Selbstständiges Autofahren trägt wesentlich zur Lebensqualität von Senioren bei, das heißt "Verlust" des Führerscheins wird als ein erheblicher Verlust an Lebensqualität empfunden. Andererseits kann Autofahren ohne ausreichende Fahrtauglichkeit zum Risiko für sich selbst und andere werden. Diese beiden Aspekte gilt es auszubalancieren.Ein sensibles Thema.

Senioren-Aktion  "AUTOFIT"

Mit der Senioren-Aktion Autofit will der KreisSeniorenRat dazu beitragen, dass die älteren Autofahrer die  Frage ihrer Fahrtauglichkeit (eigen-)verantwortlich behandeln, d.h. idealerweise erheben sie regelmäßig einen möglichst objektiven Status ihrer Fahrtauglichkeit und ergreifen Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Verbesserung ihrer Fahrtauglichkeit oder sie passen ihr Fahrverhalten in geeigneter Form ihren Einschränkungen an - bis hin zum selbstgewählten Verzicht auf aktives Auto fahren.

Angebot zum Thema Fahrsicherheit

Der KreisSeniorenRat hat allgemeine Informationen zum Thema "Fahrtauglichkeit und Senioren" gesichtet und geeignete Broschüren ausgewählt, sowie Adressenmaterial zu spezifischen Fragen gesammelt. Diese sind in der Geschäftsstelle in der Ebersteinstraße 25 erhältlich. Neben dem bereits seit Jahren erfolgreich stattfindenden Fahrsicherheitstraining, das der KreisSeniorenRat gemeinsam mit der Verkehrswacht anbietet, wurde in Kooperation mit dem Fahrlehrerverband ein spezielles Angebot für Senioren zusammen gestellt.

Bärbel Grötzinger und Ilse Kästner vom KreisSeniorenRat bieten Beratung zu folgenden Fragen an:

  • Wie kann man einen objektiven Status der Fahrtauglichkeit erheben?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, um die Fahrtauglichkeit lange zu erhalten?
  • Wie kann man Schwachstellen verbessern?

In einem persönlichen Gespräch wird mit den Senioren erörtert, welche Maßnahmen für den Einzelnen in Frage kommen. wo sie sich hinwenden können und mit welchen Kosten jeweils zu rechnen ist.

Interessierte Senioren können unter 07231 - 32798 einen Beratungstermin vereinbaren.

Die Öffnungszeiten sind : Montag 10 - 12 Uhr und  Mittwoch bis Freitag 10 - 12 Uhr

Geschäftsstelle Kreisseniorenrat Pforzheim Enzkreis e.V.
Ebersteinstr. 25 (Ecke Salierstraße), 75177 Pforzheim

 

 

 

 

 

 

 

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